12.-14.10.2026: Auckland
Übernachtung: Auckland Harbour Suite






Kia Ora – Willkommen in Neuseeland!
Am Tag 5 nahmen wir Abschied von Singapur um den nächsten großen Abschnitt unserer Reise anzutreten: Neuseeland!
Um die Wartezeit bis zum Abflug zu überbrücken, statteten wir dem Butterfly Garden am Changi Airport einen Besuch ab. Wir hatten gehofft, dort zahlreiche Schmetterlinge beobachten und fotografieren zu können. Doch entweder waren nur wenige unterwegs oder die kleinen Flattermänner schliefen um diese frühe Morgenstunde noch.
Die verbleibende Wartezeit nutzten wir sinnvoll und kümmerten uns schon einmal um unseren Reiseblog. Schließlich wollen wir euch möglichst regelmäßig an unseren Erlebnissen teilhaben lassen.
Dann ging es endlich an Bord unseres Fluges nach Auckland. Unsere Route führte uns über Australien, den berühmten roten Kontinent, der in Sylke Erinnerungen weckte.
Mit etwa einer halben Stunde Verspätung erreichten wir schließlich, schon ziemlich spät, den Flughafen Auckland. Nachdem wir unser Gepäck eingesammelt hatten, stand noch die Einreisekontrolle an. Besonders gespannt waren wir auf die berühmten Hunde der neuseeländischen Biosecurity, die verbotene Lebensmittel und andere nicht erlaubte Mitbringsel erschnüffeln. Doch leider ließen sich die süßen Spürnasen in der Nacht nicht blicken. Stattdessen wurden wir von Beamten kontrolliert. Zumindest aus unserer Sicht fiel die Kontrolle recht oberflächlich aus – unsere Schuhe wurden zwar kurz in Augenschein genommen, aber eine genauere Überprüfung konnte ich nicht erkennen.
Bei den Reisevorbereitungen hatten wir uns auch um eine ärztliche Bestätigung für verschreibungspflichtigen Medikamente gekümmert. Sicher ist sicher, dachten wir uns. Schließlich möchte man bei der Einreise nach Neuseeland keine unangenehmen Überraschungen erleben. Umso erstaunlicher war es dann, dass sich bei unserer Ankunft überhaupt niemand für diese Bescheinigung interessierte.
Damit war auch diese Hürde geschafft! Unser vorbestellter Transfer wartete bereits und brachte uns vom Flughafen direkt in die Innenstadt von Auckland. Dort bezogen wir für die nächsten drei Tage unser Hotel, die Auckland Harbor Suites.
Unser Zimmer liegt in der 37. Etage – und damit genießen wir jeden Tag eine wirklich schöne Aussicht über Downtown Auckland. Es ist schon etwas Besonderes, die Stadt von oben zu betrachten und dabei die vielen Eindrücke auf sich wirken zu lassen. So haben wir nicht nur eine Unterkunft für die ersten Tage gefunden, sondern auch gleich einen tollen Ausblick, den wir sicher noch ausgiebig genießen werden.
Nach der langen Reise waren wir endlich angekommen. Die ersten Eindrücke von Neuseeland lagen vor uns – und damit konnte unser großes Abenteuer am anderen Ende der Welt nun richtig beginnen!






Erst einmal in Auckland ankommen
Da es am Vorabend ziemlich spät geworden war und wir gesundheitlich angeschlagen waren, ließen wir den nächsten Morgen ruhig angehen und schliefen erst einmal aus.
Zum Frühstück gingen wir zunächst auswärts essen, denn obwohl unser Apartment eine Küche hat, fehlten uns noch die Lebensmittel. Also erledigten wir anschließend unseren ersten Einkauf im Supermarkt.
Danach erkundeten wir ein wenig die Innenstadt von Auckland. Mit rund 1,8 Millionen Einwohnern in der gesamten Region ist Auckland die größte Stadt Neuseelands. Obwohl Wellington die Hauptstadt ist, bildet Auckland das wirtschaftliche Zentrum des Landes und ist für viele Besucher das Tor nach Neuseeland. Wegen seiner zahlreichen Segelboote wird die Stadt auch „City of Sails“ – Stadt der Segel genannt.
Nach unserem kleinen Rundgang kehrten wir wieder ins Hotel zurück, um uns auszuruhen. Dabei genossen wir erneut die schöne Aussicht aus unserem Apartment in der 37. Etage über Downtown Auckland.









Ponsonby, Wintergärten und Mount Eden
Unser Tag begann in Ponsonby, einem Vorort von Auckland und einem der teuersten Pflaster der Stadt. Ponsonby ist für seine Café- und Kulturszene bekannt. Musiker, Medienleute und modisch gekleidete Szenegrößen treffen sich hier zum Lunch oder auf einen Plausch. Wir wollten den Baristas bei der Arbeit zuschauen und vor allem einen richtig guten Kaffee genießen.
Danach besuchten wir den Auckland Domain Wintergarden. Die historischen Gewächshäuser wurden 1921 und 1928 eröffnet. Zwischen prächtigen Farnen, exotischen Pflanzen und einigen Vögeln konnten wir die beeindruckende Pflanzenwelt genießen.
Am Nachmittag wanderten wir zum Mount Eden (Maungawhau), einem erloschenen Vulkan mit einem rund 50 Meter tiefen Krater. Auckland ist von vulkanischen Hügeln geprägt: Rund 50 Vulkane liegen im Umkreis von etwa 20 Kilometern um das Stadtzentrum. Schon die Māori nutzten den Mount Eden als befestigtes Dorf. Die fruchtbaren Vulkanböden ermöglichten ihnen ertragreiche Gärten, in denen sie unter anderem Kūmara, die Süßkartoffel, anbauten. Der Krater gilt als heiliger Ort und darf nicht betreten werden.
Eigentlich wollten wir hier den Sonnenuntergang erleben, doch die zunehmende Wolkendecke machte uns einen Strich durch die Rechnung. Dafür gelangen uns noch schöne Aufnahmen von Downtown Auckland mit seinen abendlichen Lichtern. So ging ein abwechslungsreicher Tag mit Kaffee, Natur und spannender Geschichte zu Ende.
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