Tag 04 – Neuseeland 2026

Verfasst von

in

Übernachtung: Crowne Plaza Changi Airport

Ein ruhiger Tag in Singapur

Heute ließen wir es etwas ruhiger angehen, denn der Jetlag und der ständige Wechsel zwischen den tropischen 32 Grad draußen und den stark klimatisierten Gebäuden machten uns ziemlich zu schaffen. Deshalb erkundeten wir den Changi Airport noch ein wenig genauer und verbrachten besonders im beeindruckenden Jewel einige Zeit. Das Einkaufs- und Freizeitzentrum begeistert mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und einer üppigen tropischen Pflanzenwelt. Sein Herzstück ist der rund 40 Meter hohe Rain Vortex, ein gewaltiger Wasserfall, der mitten im Gebäude von der Dachkuppel in die Tiefe stürzt – ein faszinierender Anblick! Den restlichen Tag nutzten wir, um uns zu erholen und schon einmal unsere Koffer für den morgigen Weiterflug nach Auckland zu packen. Schließlich wartet mit Neuseeland das nächste große Abenteuer auf uns!

Unsere persönlichen Eindrücke von Singapur

Ganz ungetrübt waren unsere Eindrücke allerdings nicht. Während unseres gesamten Aufenthalts haben wir die Sonne kein einziges Mal gesehen. Schuld daran waren vermutlich die Wald- und Torfbrände im benachbarten Indonesien, deren Rauch die Luft über Singapur eintrübte. Es war ständig diesig, und die Luftqualität war spürbar beeinträchtigt. Zusammen mit den tropischen Temperaturen von rund 32 Grad draußen und den extrem heruntergekühlten Einkaufszentren und Gebäuden war das für uns Europäer eine echte Herausforderung. Dieser ständige Temperaturwechsel machte uns ganz schön zu schaffen.

Was uns dagegen besonders gut gefallen hat, waren die Menschen. Sie begegneten uns freundlich, offen und angenehm, ohne dabei übertrieben höflich zu wirken.

Bemerkenswert fanden wir auch die Ruhe und Sicherheit in der Stadt. Während unseres gesamten Aufenthalts haben wir nicht ein einziges Mal eine Polizeisirene oder einen vergleichbaren Einsatz gehört. Singapur gilt schließlich als eines der sichersten Länder der Welt, was sich auch in unserem persönlichen Sicherheitsempfinden widerspiegelte. Überall waren zwar Überwachungskameras zu sehen, doch wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, tatsächlich überwacht zu werden. Uns fiel die sichtbare Technik auf, aber sie schränkte unser persönliches Empfinden von Freiheit und Unbeschwertheit im Alltag nicht spürbar ein. Insgesamt hat Singapur bei uns einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.


Entdecke mehr von einfach-nur-weg

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Kommentare

Kommentar verfassen