Rail&Fly – oder: Wenn der Weg zum Flugzeug schon zum Abenteuer wird

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Eigentlich hatten wir uns die Anreise zu unserem Neuseeland-Abenteuer ganz einfach vorgestellt: Mit dem Zug von Leipzig nach Frankfurt und von dort mit Lufthansa weiter nach Singapur.

Bei der ursprünglichen Flugbuchung haben wir allerdings einen kleinen Fehler gemacht: Rail&Fly haben wir nicht gleich mitgebucht. Also haben wir uns später an den Lufthansa-Service gewandt und Rail&Fly nachträglich gebucht.

Damit begann allerdings eine kleine Odyssee.

Die Fahrkarten bekommt man nämlich nicht einfach zusammen mit den Lufthansa-Unterlagen. Stattdessen muss man sich über eine separate Internetseite einloggen und die Rail&Fly-Fahrkarten dort für Hin- und Rückfahrt getrennt abrufen bzw. einchecken.

Bei der Rückfahrt ist mir dann selbst ein Fehler unterlaufen.

Unser Rückflug kommt am 23. November 2026 in Frankfurt an. Beim Eintragen des Rückreisedatums hatte ich allerdings den 22. November angegeben. Ein kleiner Fehler – aber einer mit Folgen: Das Rail&Fly-Ticket wurde für den 22.11. vorgesehen und ein Ticket für den tatsächlichen Reisetag 23.11. war anschließend nicht verfügbar.

Also wieder den Lufthansa-Service kontaktiert.

Dort wurde mir erklärt, dass sich das Datum nicht einfach ändern lässt. Die einzige Möglichkeit sei, das bestehende Rail&Fly-Ticket komplett zu stornieren und anschließend ein neues zu beantragen. Die Gebühren für das alte Ticket würden selbstverständlich zurückerstattet.

Gut, dachte ich. Dann machen wir es eben so.

Gesagt, getan – das Rail&Fly-Ticket wurde storniert.

Und dann kam die Überraschung:

Im Nachhinein stellte sich heraus, dass Lufthansa seit dem 1. September 2026 keine nachträgliche Buchung von Rail&Fly mehr anbietet.

Damit war das bereits stornierte Ticket weg – und ein neues Rail&Fly-Ticket konnten wir nicht mehr bekommen.

Das Ergebnis ist irgendwie schon fast kurios:

Wir wollten eigentlich nur mit der Bahn zum Flughafen fahren. Jetzt müssen wir für die Rückfahrt von Frankfurt nach Leipzig eine normale Bahnfahrkarte zusätzlich kaufen.

Ein kleiner Fehler bei der Datumseingabe, ein etwas komplizierter Buchungsweg und eine Information, die wir leider erst nach der Stornierung erfahren haben – und schon wird aus der eigentlich bequemen Kombination von Flug und Bahn eine zusätzliche Ausgabe und ein ziemlicher Aufwand.

Aber gut – wir wollten ja ein Abenteuer. Vielleicht fängt es einfach schon vor dem Abflug an. 😉


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Rail&Fly – oder: Wenn der Weg zum Flugzeug schon zum Abenteuer wird“

  1. Avatar von Sylke Sporbert
    Sylke Sporbert

    Danke dass ich eure Posts lesen darf. Die Fahrkarten waren ganz bestimmt das Einzige was nicht rund gelaufen sein wird. Wir freuen uns mit euch, für euch auf die tolle Reise.

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