Kategorie: Die Reise

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  • Tag 09 – Neuseeland 2026

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  • Tag 05-07 – Neuseeland 2026

    12.-14.10.2026: Auckland

    Übernachtung: Auckland Harbour Suite

    Kia Ora – Willkommen in Neuseeland!

    Am Tag 5 nahmen wir Abschied von Singapur um den nächsten großen Abschnitt unserer Reise anzutreten: Neuseeland!

    Um die Wartezeit bis zum Abflug zu überbrücken, statteten wir dem Butterfly Garden am Changi Airport einen Besuch ab. Wir hatten gehofft, dort zahlreiche Schmetterlinge beobachten und fotografieren zu können. Doch entweder waren nur wenige unterwegs oder die kleinen Flattermänner schliefen um diese frühe Morgenstunde noch.

    Die verbleibende Wartezeit nutzten wir sinnvoll und kümmerten uns schon einmal um unseren Reiseblog. Schließlich wollen wir euch möglichst regelmäßig an unseren Erlebnissen teilhaben lassen.

    Dann ging es endlich an Bord unseres Fluges nach Auckland. Unsere Route führte uns über Australien, den berühmten roten Kontinent, der in Sylke Erinnerungen weckte.

    Mit etwa einer halben Stunde Verspätung erreichten wir schließlich, schon ziemlich spät, den Flughafen Auckland. Nachdem wir unser Gepäck eingesammelt hatten, stand noch die Einreisekontrolle an. Besonders gespannt waren wir auf die berühmten Hunde der neuseeländischen Biosecurity, die verbotene Lebensmittel und andere nicht erlaubte Mitbringsel erschnüffeln. Doch leider ließen sich die süßen Spürnasen in der Nacht nicht blicken. Stattdessen wurden wir von Beamten kontrolliert. Zumindest aus unserer Sicht fiel die Kontrolle recht oberflächlich aus – unsere Schuhe wurden zwar kurz in Augenschein genommen, aber eine genauere Überprüfung konnte ich nicht erkennen.

    Bei den Reisevorbereitungen hatten wir uns auch um eine ärztliche Bestätigung für verschreibungspflichtigen Medikamente gekümmert. Sicher ist sicher, dachten wir uns. Schließlich möchte man bei der Einreise nach Neuseeland keine unangenehmen Überraschungen erleben. Umso erstaunlicher war es dann, dass sich bei unserer Ankunft überhaupt niemand für diese Bescheinigung interessierte.

    Damit war auch diese Hürde geschafft! Unser vorbestellter Transfer wartete bereits und brachte uns vom Flughafen direkt in die Innenstadt von Auckland. Dort bezogen wir für die nächsten drei Tage unser Hotel, die Auckland Harbor Suites.

    Unser Zimmer liegt in der 37. Etage – und damit genießen wir jeden Tag eine wirklich schöne Aussicht über Downtown Auckland. Es ist schon etwas Besonderes, die Stadt von oben zu betrachten und dabei die vielen Eindrücke auf sich wirken zu lassen. So haben wir nicht nur eine Unterkunft für die ersten Tage gefunden, sondern auch gleich einen tollen Ausblick, den wir sicher noch ausgiebig genießen werden.

    Nach der langen Reise waren wir endlich angekommen. Die ersten Eindrücke von Neuseeland lagen vor uns – und damit konnte unser großes Abenteuer am anderen Ende der Welt nun richtig beginnen!

    Erst einmal in Auckland ankommen

    Da es am Vorabend ziemlich spät geworden war und wir gesundheitlich angeschlagen waren, ließen wir den nächsten Morgen ruhig angehen und schliefen erst einmal aus.

    Zum Frühstück gingen wir zunächst auswärts essen, denn obwohl unser Apartment eine Küche hat, fehlten uns noch die Lebensmittel. Also erledigten wir anschließend unseren ersten Einkauf im Supermarkt.

    Danach erkundeten wir ein wenig die Innenstadt von Auckland. Mit rund 1,8 Millionen Einwohnern in der gesamten Region ist Auckland die größte Stadt Neuseelands. Obwohl Wellington die Hauptstadt ist, bildet Auckland das wirtschaftliche Zentrum des Landes und ist für viele Besucher das Tor nach Neuseeland. Wegen seiner zahlreichen Segelboote wird die Stadt auch „City of Sails“ – Stadt der Segel genannt.

    Nach unserem kleinen Rundgang kehrten wir wieder ins Hotel zurück, um uns auszuruhen. Dabei genossen wir erneut die schöne Aussicht aus unserem Apartment in der 37. Etage über Downtown Auckland.

    Ponsonby, Wintergärten und Mount Eden

    Unser Tag begann in Ponsonby, einem Vorort von Auckland und einem der teuersten Pflaster der Stadt. Ponsonby ist für seine Café- und Kulturszene bekannt. Musiker, Medienleute und modisch gekleidete Szenegrößen treffen sich hier zum Lunch oder auf einen Plausch. Wir wollten den Baristas bei der Arbeit zuschauen und vor allem einen richtig guten Kaffee genießen.

    Danach besuchten wir den Auckland Domain Wintergarden. Die historischen Gewächshäuser wurden 1921 und 1928 eröffnet. Zwischen prächtigen Farnen, exotischen Pflanzen und einigen Vögeln konnten wir die beeindruckende Pflanzenwelt genießen.

    Am Nachmittag wanderten wir zum Mount Eden (Maungawhau), einem erloschenen Vulkan mit einem rund 50 Meter tiefen Krater. Auckland ist von vulkanischen Hügeln geprägt: Rund 50 Vulkane liegen im Umkreis von etwa 20 Kilometern um das Stadtzentrum. Schon die Māori nutzten den Mount Eden als befestigtes Dorf. Die fruchtbaren Vulkanböden ermöglichten ihnen ertragreiche Gärten, in denen sie unter anderem Kūmara, die Süßkartoffel, anbauten. Der Krater gilt als heiliger Ort und darf nicht betreten werden.

    Eigentlich wollten wir hier den Sonnenuntergang erleben, doch die zunehmende Wolkendecke machte uns einen Strich durch die Rechnung. Dafür gelangen uns noch schöne Aufnahmen von Downtown Auckland mit seinen abendlichen Lichtern. So ging ein abwechslungsreicher Tag mit Kaffee, Natur und spannender Geschichte zu Ende.

  • Tag 04 – Neuseeland 2026

    Übernachtung: Crowne Plaza Changi Airport

    Ein ruhiger Tag in Singapur

    Heute ließen wir es etwas ruhiger angehen, denn der Jetlag und der ständige Wechsel zwischen den tropischen 32 Grad draußen und den stark klimatisierten Gebäuden machten uns ziemlich zu schaffen. Deshalb erkundeten wir den Changi Airport noch ein wenig genauer und verbrachten besonders im beeindruckenden Jewel einige Zeit. Das Einkaufs- und Freizeitzentrum begeistert mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und einer üppigen tropischen Pflanzenwelt. Sein Herzstück ist der rund 40 Meter hohe Rain Vortex, ein gewaltiger Wasserfall, der mitten im Gebäude von der Dachkuppel in die Tiefe stürzt – ein faszinierender Anblick! Den restlichen Tag nutzten wir, um uns zu erholen und schon einmal unsere Koffer für den morgigen Weiterflug nach Auckland zu packen. Schließlich wartet mit Neuseeland das nächste große Abenteuer auf uns!

    Unsere persönlichen Eindrücke von Singapur

    Ganz ungetrübt waren unsere Eindrücke allerdings nicht. Während unseres gesamten Aufenthalts haben wir die Sonne kein einziges Mal gesehen. Schuld daran waren vermutlich die Wald- und Torfbrände im benachbarten Indonesien, deren Rauch die Luft über Singapur eintrübte. Es war ständig diesig, und die Luftqualität war spürbar beeinträchtigt. Zusammen mit den tropischen Temperaturen von rund 32 Grad draußen und den extrem heruntergekühlten Einkaufszentren und Gebäuden war das für uns Europäer eine echte Herausforderung. Dieser ständige Temperaturwechsel machte uns ganz schön zu schaffen.

    Was uns dagegen besonders gut gefallen hat, waren die Menschen. Sie begegneten uns freundlich, offen und angenehm, ohne dabei übertrieben höflich zu wirken.

    Bemerkenswert fanden wir auch die Ruhe und Sicherheit in der Stadt. Während unseres gesamten Aufenthalts haben wir nicht ein einziges Mal eine Polizeisirene oder einen vergleichbaren Einsatz gehört. Singapur gilt schließlich als eines der sichersten Länder der Welt, was sich auch in unserem persönlichen Sicherheitsempfinden widerspiegelte. Überall waren zwar Überwachungskameras zu sehen, doch wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, tatsächlich überwacht zu werden. Uns fiel die sichtbare Technik auf, aber sie schränkte unser persönliches Empfinden von Freiheit und Unbeschwertheit im Alltag nicht spürbar ein. Insgesamt hat Singapur bei uns einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

  • Tag 03 – Neuseeland 2026

    Übernachtung: Crowne Plaza Changi Airport

    Das historische Herz von Singapur zeigt zahlreiche Einflüsse aus der britischen Kolonialzeit und der Regierungszeit von Queen Victoria. Ein besonderes Bauwerk ist die St. Andrew’s Cathedral, die mit ihrer weißen neugotischen Fassade ins Auge fällt. Ganz in der Nähe befindet sich die National Gallery Singapore, die in zwei bedeutenden historischen Gebäuden untergebracht ist: dem ehemaligen Supreme Court und der früheren City Hall. Heute beherbergen sie gemeinsam eine beeindruckende Sammlung südostasiatischer Kunst (nach Auskunft des Guides in der Kirche, wurde diese nicht wie oft beschrieben mit Mörtel aus Eiweiß, Muschelkalk und Zucker gemauert).

    Chinatown – ein Stück China mitten in Singapur

    Chinatown begeistert mit seinen bunten Gassen, den kleinen Geschäften und den typischen Straßenmärkten. Hier werden chinesische Souvenirs, traditionelle Waren und allerlei kulinarische Spezialitäten angeboten. In den Lokalen duftet es nach chinesischem Essen, das man am liebsten gleich probieren möchte. Besonders interessant sind die älteren Männer, die sich auf dem Markt treffen und gemeinsam Dame spielen – ein Stück gelebter Alltag. Ein beeindruckender Höhepunkt ist der Buddha Tooth Relic Temple, ein prachtvoller buddhistischer Tempel, in dem eine Zahnreliquie Buddhas aufbewahrt wird. Zwischen Tradition, geschäftigem Treiben und fernöstlicher Kultur zeigt sich Chinatown von seiner ganz besonderen Seite.

    Nachdem wir uns zuvor durch die kulinarischen Spezialitäten von gleich vier Nationen probiert hatten, verabschiedeten wir uns herzlich von unseren Freunden aus Singapur. Anschließend unternahmen wir eine Bootsfahrt auf dem Singapore River und konnten die beeindruckende Skyline der Stadt in ihrem abendlichen Lichterglanz bewundern. Den krönenden Abschluss bildete die spektakuläre Licht- und Wassershow Spectra vor der Kulisse der Marina Bay.

    Unsere Bootstour führte uns nicht nur über den Singapore River, sondern auch zu weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wir bewunderten die beleuchteten Supertrees im Supertree Grove und erlebten die beeindruckende Lichtshow At The Opera. Die Bäume sind nicht nur Deko. Einige sammeln Regenwasser, andere sind mit Solarzellen zur Stromerzeugung ausgestattet oder dienen als Kühlsysteme für Gewächshäuser im Park.

    Anschließend ging es weiter zur Marina Bay, wo wir die Skyline und die spektakuläre Atmosphäre am Wasser genießen konnten. Zum Abschluss spazierten wir noch zur berühmten Helix Bridge. Leider blieb uns der Gang über die futuristische Fußgängerbrücke an diesem Abend verwehrt, da sie den Formel-1-Besuchern vorbehalten war. So begegnete uns das große Rennwochenende auch dort, wo wir es eigentlich gar nicht gesucht hatten.

  • Tag 01/02 – Neuseeland 2026

    Übernachtung: Crowne Plaza Changi Airport

    Nach dem kleinen Fauxpas mit unserer Zugfahrkarte ging es pünktlich (imMoment sehr selten bei der DB) in Richtung Frankfurt (M). In Frankfurt noch einmal Umsteigen und das war‘s.

    Zum ersten Mal bei unseren Flügen ab FRA haben wir festgestellt, dass man als Lufthansa-Passagier das Checked Baggage gleich am Anfang des langen Weges zu den Terminals neben dem Air-Rail-Terminal aufgeben kann. So mussten wir 2x 23kg nicht bis zum Terminal 1 transportieren (leider wird diese Gepäckaufgabe am 26.10.2026 für immer geschlossen).

    Die Boeing 747-400- unser „Transportmittel“ nach Singapur. Zwei Decks, etwas über 70m lang, 394t maximales Startgewicht, 371 Sitzplätze. Lufthansa hat derzeit noch 8 Maschinen dieses Typs im Bestand. Die 747-400 ist ein Auslaufmodell und soll bis 2027 komplett bei Lufthansa ausgemustert werden. Dann wird das wohl für uns der letzte Flug mit dem „Jumbo-Jet“ gewesen sein.

    Nach 12 Stunden und 40 Min. endlich Ankunft auf dem Changi Airport in Singapur. Bei dieser Flugdauer kann einem die Zeit schon mal lang werden! Wir haben es gut überstanden und der Anschlussflug in drei Tagen dauert ja nur knapp 10 Stunden- welche Erleichterung. 😆

    Und wer vom Fliegen und von Flugzeugen noch nicht genug hat, der übernachtet im Flughafenhotel „Crowne Plaza Changi Airport“ in der 9. Etage mit Blick auf das Rollfeld. 😉

    Aus heutiger Sicht war das eine super Entscheidung. Erstens weil unser Flug nach Auckland ziemlich zeitig geht, zweitens der lange Weg vom Stadtzentrum zum Airport entfällt und drittens, wir bei der Hotelbuchung nicht wussten, dass an dem Wochenende der Formel-1-Grand-Prix ist Singapur stattfindet.

    Am Abend trafen wir unsere Freunde Jeanne und Gerard aus Singapur und erhielten bei einem leckeren Essen eine kleine Einführung in die Peranakan-Küche. Das ist eine einzigartige Fusionsküche, die chinesische Kochtechniken und Zutaten mit malaiischen, indonesischen, indischen und thailändischen Gewürzen sowie Einflüssen kombiniert.